Salze liegen in festem Zustand als Ionenkristall vor. Die positiv und negativn geladenen Teilchen halten sich gegenseitig in bestimmten Positionen fest. Dabei entsteht ein geordneneter Zustand, den man als Ionengitter bezeichnet.
Gleichwohl bewegen sich die Ionen aufgrunde der Wärmebewegung um ihre ideale Position im Gitter. Dabei beeinflussen sie sich gegenseitig aufgrund der gleichnamigen bzw. ungleichnamigen Ladungen, so dass es zu Schwingungen kommt. Die Ionen spielen »ping-pong«.
Die räumlichen Schwingungen können mit einer rot/grün Brille gut betrachtet werden.
Werden die Schwingungen zu heftig, weil die Temperatur zu stark ansteigt, bricht das Ionengitter zusammen und das Salz »schmilzt«. Beim Kochsalz ist das erst bei ca. 800°C.